Hintergründe

Das Problem einfach erklärt

Prognosen sagen der Schweiz in den kommenden Jahren einen zunehmenden Fachkräftemangel voraus. Inländisches Potenzial gibt es unter den gut ausbildeten MigrantInnen aus Drittstaaten: Viele von ihnen verfügen über einen Hochschulabschluss oder ein qualifiziertes Berufsdiplom, sind hierzulande jedoch erwerbslos oder für ihren Job überqualifiziert. Mit den richtigen Hilfestellungen kann der Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt gelingen.


Reportagen & Interviews

Qualifizierte MigrantInnen erzählen über ihre eigenen Erfahrungen, wie sie in der Schweiz um einen Einstieg in den Arbeitsmarkt kämpfen. Zum Beispiel Ferhad Mussa: der syrische Ingenieur in Biomedizintechnik erhielt nach seiner Ankunft bald ein Jobangebot, aber keine Arbeitsbewilligung. Heute, mit Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, absolviert er ein Praktikum und schöpft neue Hoffnung, wieder in seinem erlernten Beruf arbeiten zu können.

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Studie: Fachkräftemangel – inländisches Potenzial nutzen

Schweizer Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte zu rekrutieren. Um zu erfahren, welches Beschäftigungspotenzial Arbeitgebende bei qualifizierten MigrantInnen erkennen, hat HEKS das Basler Institut «B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung AG» mit einer Studie zum inländischen Fachkräftepotential beauftragt.

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Forderungen an Wirtschaft und Politik

HEKS ist überzeugt, dass durch eine bessere Nutzung des inländischen Potenzials dem Fachkräftemangel jetzt und in Zukunft entgegengewirkt werden kann. Dazu braucht es aber das Engagement der Akteure aus Politik und Wirtschaft. HEKS fordert deshalb politisches Handeln und handelnde Unternehmen.

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Politischer Vorstoss – Postulat Anita Fetz


Im 2015 hat HEKS zusammen mit der baselstädtischen Ständerätin Anita Fetz ein Postulat erarbeitet mit der Forderung, eine nationale Datenbank zur Einschätzung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse aufzubauen. Dies würde die Anerkennungspraxis ausländischer Diplome und die Anstellungsverfahren der Unternehmen erleichtern. Der Bundesrat beantragte leider die Ablehnung des Postulates.

>> Zum Postulat von Anita Fetz und der Stellungnahme des Bundesrates


Fachstellen «HEKS MosaiQ»

Die Fachstellen «HEKS MosaiQ» beraten und begleiten qualifizierte MigrantInnen aus Drittstaaten in den Bereichen Diplomanerkennung und Nachholbildung, bei der praktischen Kompetenzabklärung oder bei der Suche nach einem Praktikum. Damit qualifizierte MigrantInnen ihre beruflichen Kompetenzen im Schweizer Arbeitsmarkt einbringen können.

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